Vierte Nacht des Heiligtums – eine Bilanz

Anbetung vor dem UrheiligtumDas Schönste an der Nacht des Heiligtums ist die Liebesbündnisfeier, wenn das Urheiligtum, in malerisches Licht getaucht, umstanden wird von den vielen Hundert jungen Leuten, die dicht gedrängt und leicht verfroren betend und singend in der Nacht ausharren und durch ihr Dasein bezeugen: Du wirkst. Unaufhaltsam. Das ist noch schöner als die riesige Freude beim Kernteam über 480 offizielle Anmeldungen. Zugegeben, auch die Extremwirkung von 70 fleißigen Händen während der Helferwoche hat schon schwer beeindruckt. Und der Spendenstrom von fast 7000 Euro und 400 Würstchen fürs Mittagessen am Sonntag. Ach ja, die Abende in der Kaffee-Jurte bei endlos cooler Musik, feinstem Milchschaum und den schokoladigsten Keksen überhaupt gehören ebenfalls zu den unvergesslichen Momenten des Wochenendes. Der Abend in der Stadthalle mit dem Forscherteam, dem unaufhaltsam wirkenden Deo und jeder Menge wirkungsvoller Auftritte steht vermutlich auch auf der Topliste. Sogar das Pendel, dessen hypnotische Wirkung auf ein gebanntes Publikum nicht unerwähnt bleiben soll, war ein Erlebnis. Und da waren natürlich die vielen Menschen: die fröhlichen Gäste aus allen Ecken und Enden Deutschlands, die engagierten Workshopleiter und natürlich die unsichtbaren Heinzelmännchen, die allerorts die Deko zauberten.

Was bleibt zu sagen ganz am Ende? Wir haben an diesem Wochenende Großartiges erlebt – nur an die Liebesbündnisfeier kam nichts ran.

Autor: Marie-José Müller
Link: http://www.nachtdesheiligtums.de/ruckblick/nacht2009/vierte-nacht-des-heiligtums-eine-bilanz