Der krönende Abschluss

Ein entspannter Schlussspurt erwartet die Teilnehmer der NdH 2011 am Sonntag, dem letzten Tag des Jugendfestes. Nach dem Frühstück geht es in die Aula, in der die Band die Teilnehmer mit Mitsingliedern begrüßt. Wer immer noch müde vom vielen Feiern in der Nacht ist, wird spätestens von den Moderatoren Theresia Strunk und Alessandro Contini geweckt und wachgeschüttelt. Wachgeschüttelt ist hier übrigens wörtlich zu nehmen. Es folgt noch eine Variante des Spiels „Ich packe meinen Koffer“, wobei es hier eher darum geht, Dinge, die man für die Abfahrt noch packen muss, so schnell wie möglich durch die Aula zu reichen. Geschafft. Alle sind wach.

Wortgewandter Schlagabtausch

Die Moderation kündigt drei spanische Schönstätter aus dem „Wohlfühlbistum“ Fulda an, die noch schnell einen kurzen Rückblick über das Wochenende geben sollen. Cool und gelassen stehen die drei „Schönstattgnetten“, wie sie sich angelehnt an Kastagnetten nennen, auf der Bühne und liefern sich einen wortgewandten Schlagabtausch, bei dem sie durchblicken lassen, sich extra für die Schwestern auf Berg Schönstatt in Schale geworfen zu haben.

Nach dieser Vorstellung der Schönstattgnetten, die den Zuhörern vollste Konzentration abverlangte, kommt auch schon das Presseteam auf die Bühne gerannt und präsentiert die druckfrische Ausgabe der diesjährigen „Night oft the Shrine“. Die Zeitung zur Nacht des Heiligtums 2011 ist prall gefüllt mit Interviews, Eindrücken, Bildern und Berichten rund um das Wochenende, das so viele deutsche und internationale Jugendliche an den Gnadenort Schönstatt brachte.

Abschlussgottesdienst

Nach einem Dank an alle Helfer und Teilnehmer heißt es: „Dem Himmel entgegen – eine Etage nach oben gehen.“ In der Anbetungskirche findet der Abschlussgottesdienst statt, der mit den vielen Priestern und den bis auf den letzten Platz gefüllten Kirchenbänken dem Wochenende einen würdigen Schlusspunkt setzt. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Band „JuGoDi“ aus Schmelz (www.jugodi-schmelz.de), die für eine mitreisende und doch würdevolle Atmosphäre sorgt.

Ein unglaublich glaubwürdiges Highlight, das viele Teilnehmer besonders anspricht, ist die Predigt von Pfarrer Schmid, der das Evangelium der Verklärung des Herrn auf Berg Tabor in unsere Zeit versetzt und dabei erklärt, an was Gott in unserer Zeit Gefallen findet.

Am Ende des Gottesdienstes wird vom Presseteam am Ausgang der Anbetungskirche die neueste Ausgabe der „Night oft the Shrine“ verteilt. Eine letzte Stärkung der Teilnehmer im „Stall“, dann können sie mit vielen Erinnerungen, dem ein oder anderen feuchten Kleidungsstück und einer gehörigen Portion Ermutigung zur Glaubwürdigkeit nach Hause fahren und dort glaubwürdige Zeugen eines gelungenen Wochenendes sein.

Autor: Sebastian Hartmann
Link: http://www.nachtdesheiligtums.de/ruckblick/nacht2011/der-kronende-abschluss