Wie war es wirklich?

Vom 26. bis zum 28. Juli trafen wir uns vom Kernteam ein letztes Mal vor der Nacht des Heiligtums. Sicher ist, dass das Treffen im Jugendzentrum in Schönstatt statt fand und leider Schwester Anastasia und Schwester Brigitt sowie Marlen von der Deko fehlten. Aber wie genau lief das Treffen ab?

Der geneigte Leser könnte erraten, welches der folgenden Szenarien am ehesten zutrifft…

 

Szenario A:

Hecktisches Treiben in der Selbstversorgerküche des Jugendzentrums. Wir müssen schnell essen, weil wir noch so viel zu besprechen haben. Schon während des Abendessens werden alle möglichen Themen der NdH angesprochen, für anderes ist keine Zeit. Noch dazu kommt der Kernteamsprecher erst drei Stunden nach dem offiziellen Beginn. Eine schlechte Nachricht jagt die andere: Das Mottolied ist noch nicht fertig, die Stromversorgung fürs Festzelt ist noch nicht geregelt, der Special Guest hat abgesagt, es fehlen noch mindestens 10 Workshops, usw…
Bei der Wärme und schwülen Luft, die in unserem Tagungsraum im Jugendzentrum herrschen, können wir uns leider nur sehr schwer konzentrieren und effektiv arbeiten. Aber zum Glück kühlt es abends gegen 22 Uhr ab. So sind wenigstens die letzten vier bis fünf Stunden etwas angenehmer, bevor wir vor Müdigkeit und Erschöpfung in die Betten fallen um wenigstens noch ein paar Stunden zu schlafen, bevor es am nächsten Tag um sechs mit dem Morgengebet weitergeht.
Trotz der langen Arbeitsstunden bleibt es uns wohl nicht erspart, uns vor der NdH noch an einem weiteren Wochenende zu treffen. So mancher muss dafür wohl oder übel seinen Urlaub ausfallen lassen.

 

Szenario B:

Tiefenentspannt kommen alle Mitglieder des Kernteams pünktlich zum Abendessen im Jugendzentrum an. Keiner scheint es richtig eilig zu haben. Die einzelnen Teams sind mit ihren Vorbereitungen für die NdH schon sehr weit. Bei der Überlegung, welche Themen es überhaupt noch zu besprechen gibt, beschließen wir, erst samstags mit dem Arbeiten zu beginnen und nehmen uns den Abend „frei“ um nach Koblenz zu fahren und etwas trinken zu gehen.

Ausgeschlafen beginnen wir also am Samstag gegen 10.30 Uhr damit, die restlichen noch fehlenden Absprachen zu treffen. Nach einem köstlichen Mittagessen verschieben wir den Besprechungsort für nachmittags ins Schwimmbad. Bei der Hitze kann man sich drinnen einfach nicht gut konzentrieren. Aber viel haben wir sowieso nicht mehr zu besprechen und somit bleibt uns der restliche Tag zum ausruhen und uns im angenehmen Wasser abzukühlen.
Sonntags nach der Messe kommt dann noch die Idee auf, ob wir die Helferwoche nicht um ein paar Tage verkürzen könnten, wir haben ja sowieso schon fast alles vorbereitet!

 

Szenario C:

Gut gelaunt findet sich ein Teil des Kernteams pünktlich im Jugendzentrum ein, um gemeinsam das Abendessen vorzubereiten. Andere treffen später ein, der Kernteamsprecher kommt nur zwei Stunden nach dem offiziellen Beginn. Es folgt eine effektive Arbeitsphase und mit einem Abendgebet unter dem Sternenhimmel und dem ein oder anderen Bier im Ratskeller des Jugendheims wird der Tag abgerundet. Samstags folgt ein sehr heißer und etwas anstrengender, aber effektiver Arbeitstag mit einem Treffen mit Sr. Anne-Maike von der Wallfahrtsleitung, Zeit in den Unterteams und Besprechungen und Absprachen mit dem gesamten Kernteam. Besonderes Highlight ist das Mottolied, was uns auf Anhieb super gut gefallen hat!

Am Abend können wir den Tag mit gutem Gewissen in einem Vallendarer Biergarten mit wunderschönem Blick über den Rhein ausklingen lassen. Wir haben viel geschafft und es gibt zwar noch ein paar Sachen, die wir sonntags besprechen müssen und die in der nächsten Zeit noch erledigt werden müssen. Aber so langsam wird es Zeit, dass die Helferwoche und die NdH endlich beginnen!!

 

Wie ist unser Treffen wohl wirklich abgelaufen? A, B oder C?

Autor: Anna Schwaderlapp
Link: http://www.nachtdesheiligtums.de/ruckblick/nacht2013/wie-war-es-wirklich

 

Da hat sich wohl noch niemand getraut. Wie steht's mit Dir?