Die Gnadenkapelle – das (Ur-)Heiligtum

UrheiligtumEine alte Friedhofskapelle war es, in der Pater Josef Kentenich den ersten bedeutenden Schritt zur Gründung des Schönstatt-Werkes vollzog. Gemeinsam mit einer Handvoll Jugendlicher, deren Spiritual er war, räumte er die als Geräteschuppen benutzte kleine Kapelle aus und richtete sie ordentlich her. Die kleine Gruppe schloss dort am 18. Oktober 1914 das erste Liebesbündnis.

“Wäre es nun nicht möglich, dass unser Kongregationskapellchen zugleich unser Tabor würde, auf dem sich die Herrlichkeit Mariens offenbarte?”, so formulierte Pater Kentenich in einem Vortrag an seine Schüler auch gleich seinen Wunsch für die Zukunft, “Eine größere apostolische Tat können wir ohne Zweifel nicht vollbringen, ein kostbareres Erbe unseren Nachfolgern nicht zurücklassen, als wenn wir unsere Herrin und Gebieterin bewegen, hier in besonderer Weise ihren Thron aufzuschlagen, ihre Schätze auszuteilen und Wunder der Gnade zu wirken.”

Innenansicht: So oder ähnlich sieht es in jedem Schönstatt-Heiligtum der Welt ausUnd dieser Plan ging auf. Die kleine Marienkapelle wurde zur Ursprungsstätte und zum Mittelpunkt der internationalen Schönstatt-Bewegung. Von hier geht ein Segensstrom in die ganze Welt. Gleichzeitig erlebt die Kapelle eine wahre Erfolgsgeschichte als Exportschlager. Das sogenannte “Urheiligtum” wurde als Markenzeichen der Schönstatt-Bewegung in zahlreichen Ländern der Erde inzwischen mehr als 190 Mal nachgebaut. Wo immer auf der Welt man in ein solches Heiligtum einkehrt, kann man sich sofort zuhause fühlen.

Mehr zum Urheiligtum im
Schönstatt-Lexikon und in der
Wikipedia

Oder kurz – ErklärMirSchönstatt präsentiert:

Link: http://www.nachtdesheiligtums.de/schonstatt/die-gnadenkapelle