Liebesbündnis mit Maria

Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von SchönstattBeziehungen sind der Geschmack am Leben. Für Christen kommen da nicht nur die Mitmenschen infrage. Die Bindung “nach oben” spielt für sie eine besondere Rolle. Die Idee von Pater Kentenich war es, sich über diesen Kanal an Maria, die Mutter Gottes zu binden. Sie hat Jesus Christus getragen und zur Welt gebracht, sie hat ihren Sohn auf seinem gesamten Lebensweg begleitet – von der Krippe im Stall bis zum Holz des Kreuzes. Kein Mensch auf Erden stand dem Messias so nahe wie sie.

Pater Kentenich war sich dieser besonders engen Beziehung bewusst und erkannte darin einen Weg, Menschen zu Christus zu führen. Als Mutter kennt Maria irdische Nöte und Sorgen und ist gleichzeitig Expertin in Sachen Trost und Hilfe. Das Liebesbündnis geht weiter als die traditionelle Marienverehrung: Wer es schließt, stellt sich in einem bewussten Glaubensakt unter den Schutz der Gottesmutter und ergreift ihre mütterliche Hand, um mit ihr gemeinsam durchs Leben zu gehen.

Das Liebesbündnis ist – wie jede gesunde Beziehung – ein gleichzeitiges Geben und Nehmen. Ein Kind Mariens darf ihr alles schenken, woran es schwer trägt: Sorgen, Ängste, Ärger und Probleme, genauso alles, was glücklich und froh macht. Gemäß dem Motto “Nichts ohne Dich – nichts ohne uns” möchte die Gottesmuter aber auch durch ihre Schützlinge wirken, als Baumeister einer Welt der Gerechtigkeit und des Friedens im Namen Jesu Christi.

Liebesbündnis-Gebet

O meine Gebieterin, o meine Mutter. Dir bringe ich mich ganz dar; und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, so bewahre mich, beschütze mich als dein Gut und dein Eigentum. Amen.

Mehr zum Liebesbündnis im
Schönstatt-Lexikon und in der
Wikipedia

Oder kurz – ErklärMirSchönstatt präsentiert:

Link: http://www.nachtdesheiligtums.de/schonstatt/liebesbundnis-mit-maria